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Ideal Standard

21.10.2019

Für mehr Aufenthaltsqualität in der Rheumatherapie

Im Neubau des Rheumazentrums Mittelhessen gewährleisten Produkte von Ideal Standard für den medizinischen Bereich eine einheitliche Sanitärausstattung und tragen auch dazu bei, dass krankheitsspezifische Anforderungen ergonomisch erfüllt werden.

Das Rheumazentrum Mittelhessen (RZMH) in Bad Endbach ist eine der führenden deutschen Kliniken für die nicht-operative und ambulante Versorgung von internistisch-rheumatischen und orthopädischen Erkrankungen. Der Neubau seiner Akutklinik mit 80 Betten verbessert unter anderem die Aufenthaltsqualität der Patienten. Armaturen und Keramikprodukte von Ideal Standard sorgen für eine einheitliche Ausstattung, tragen zur spezifischen Hygiene sowie wirtschaftlichem Betrieb bei und kommen in Sicherheit sowie Bedienungsfreundlichkeit der eingeschränkten Beweglichkeit von Rheumapatienten entgegen.

Architektur und Ausstattung verkörpern Philosophie

Im März 2018 bezog das RZMH ihr neues Gebäude der Akutklinik mit 80 Betten. 23 Millionen Euro investierte das RZMH in dieses Projekt, das mit 10 Millionen Euro vom Land Hessen gefördert wurde. Der fünfstöckige Neubau macht aus dem über die Jahre auf unterschiedliche Anbauten gewachsenen Klinikkomplex ein kompaktes Therapiezentrum, das nicht nur kurze Wege zur Optimierung von Klinikabläufen und viel Platz für den Einsatz der Medizintechnik bietet.

„Wir haben alles auf Patientenfreundlichkeit, Barrierefreiheit und Systemoptimierung ausgelegt. An Rheuma Erkrankte sollen bestmöglich unterstützt werden, wozu auch das Wohlbefinden und die Aufenthaltsqualität beitragen“, kommentiert Ulrich Gaschler, Bereichsleiter zentrale Aufgaben und
verantwortlich für das zentrale einrichtungsinterne Qualitätsmanagement. „Wir setzen unter anderem traditionelle physikalische Therapien ein. Die Innenarchitektur verkörpert diese Philosophie des Hauses. Ein Farbsystem, mit dem unterschiedliche Klinikbereiche zur Orientierung gekennzeichnet sind, ist den Farben der Leitpflanze Holunder entlehnt“, so Ulrich Gaschler. Zu den Besonderheiten, mit denen sich das RZMH als spezialisierte Fachklinik von einem Krankenhaus mit Vollversorgung unterscheide, gehöre eine etwas längere Verweildauer von durchschnittlich 8 bis 10 Tagen. Vor diesem Hintergrund wurden auch Erkenntnisse aus regelmäßigen Patientenbefragungen zur Ausstattung der Patientenzimmer berücksichtigt. „Nach Patientenwünschen gibt es jetzt Ein- oder Zweibettzimmer mit jeweils eigener Nasszelle. Die Bäder sind mit Duschen ausgestattet und bieten teilweise eine größere Fläche, damit auch Patienten mit Rollstuhl komfortabel darin agieren können“, berichtet Ulrich Gaschler.

Ein Sanitärportfolio für alle Krankenhausbereiche
Bei der Ausstattung kam Ideal Standard als Anbieter zum Zuge, der mit seinem Portfolio die vom RZMH geforderten Produkteigenschaften im gesamten Neubau in Patienten-, Therapie und Arztzimmern komplett bedienen konnte. Zum Einsatz kamen Armaturen und Thermostate aus der vielseitig verwendbaren und insbesondere für das Gesundheitswesen entwickelten Serie CeraPlus, die Dusche IdealrainPro, Waschtische Cube aus der Serie Connect, das spülrandrandlose Wand-WC aus der Serie Connect, sowie das Wand-WC Contour 21 mit entsprechenden WC-Sitzen.

Die von Ideal Standard erfundene randlose Spültechnik brachte mit ihrer einfachen und wirtschaftlichen Reinigung sowie Desinfektion ein Novum in das moderne Krankenhaus. Zudem ist das Contour 21-WC mit 70 cm Länge für Rollstuhlfahrer geeignet. Auch die Cube Waschbecken kommen dieser Personengruppe entgegen, weil sie unterfahrbar sind.

Die Anforderungen, die das RZMH an diese Produkte stellt, sind vielfältig. Haltbarkeit gegenüber Desinfektions- und Reinigungsmitteln, die üblicherweise in Krankenhäusern angewendet werden, ist selbstverständlich. Worauf es darüber hinaus etwa im Hinblick auf die Hygiene ankommt, zeigen zum Beispiel die Cube-Waschtische ohne Überlauf: Auf ihrer IdealPlus-Oberflächenbeschichtung perlen Wasser und Schmutz ab. „Auch die randlosen Connect-WCs sind aus hygienischer Sicht besser, sie verschmutzen nicht so schnell und sind schnell zu reinigen“, so Michael Stiegemann, Beauftragter für Medizinproduktesicherheit. Ulrich Gaschler ergänzt: „Wir haben bei der Planung diese Qualitäten angefordert, weil sich diese Investition langfristig im Betrieb gerade bei der Gebäudereinigung schnell rentiert.“

Die Idealrain Pro Dusche ist aus Hygienegründen mit einem nicht verstellbaren, aerosolarmen Brausekopf ausgestattet. „Um einen bestimmten hygienischen Standard zu halten, tauschen wir zudem vorsorglich Schläuche und Duschköpfe mindestens einmal jährlich komplett aus. Daher kommen auch die Wirtschaftlichkeit und die langfristige Verfügbarkeit im Sortiment von Ideal Standard in unsere Anforderungskriterien hinein“, so Gaschler.

Sicherheit und Design für rheumatische Hände
Was das RZMH von Armaturen und Thermostaten erwartet, erläutert Michael Stiegemann: „Rheumatisch betroffene Patienten weisen oft Arthritis oder Arthrose in den Handbereichen auf. Für diese Einschränkungen muss das Design der Armatur etwas gröber, robuster und leichtgängig bedienbar sein, ohne ein Detail mit den Fingern spitz zugreifen zu müssen. Das gewährleistet die CeraPlus Armatur, wobei sie dennoch elegant aussieht.“
Beim Thermostat aus der Serie CeraPlus, der nach den Vorgaben der DVGW-Zertifizierung entwickelt wurde, kommen Verbrühschutz und die Cool-Body-Technologie den Anforderungen des RKMH entgegen. Das Gehäuse heizt sich an der Oberfläche nicht auf. „Das ist aus unserer Sicht eine wichtige Eigenschaft, weil sich gerade Rheumapatienten, die etwas unsicher auf den Beinen sind, erfahrungsgemäß auch an Waschtischarmaturen und Thermostaten in der Dusche festhalten“, erläutert Stiegemann. Der CeraPlus Thermostat erwies sich darüber hinaus als so vielseitig einsetzbar, dass er sogar in der Hydrotherapie mit Wasserschläuchen für Therapieanwendungen verwendet wird. So konnte das RZMH selbst in diesem speziellen Anwendungsfall die durchgängig einheitliche Ausstattungslinie einhalten.

Vor allem diese Einsatzbreite der Sanitärsortimente ist es, die bei diesem Klinikneubau hervorsticht. Ulrich Gaschler fasst es so zusammen: „Entscheidend ist uns nicht nur, dass die Sanitärprodukte hygienische Standards gewährleisten sowie behördlichen Vorschriften für Krankenhäusern entsprechen. Sie sollen auch eine gewisse Wertigkeit ausstrahlen, damit die Einrichtung zur Philosophie unseres Hauses passt. Das haben wir mit dem Portfolio von Ideal Standard gefunden. Sehr zugesagt hat uns daher auch, dass wir mit den gleichen Produkten unterschiedliche Funktionsbereiche im gesamten Gebäude einheitlich ausstatten konnten.“

Über Rheumazentrum Mittelhessen
Das 1954 gegründete Rheumazentrum Mittelhessen (www. rheumazentrum-mittelhessen.de) behandelt jährlich ca. 15.000 bis 16.000 Patienten. Es wird mit Katrin Storck-Müller als Ärztlicher Direktorin und Geschäftsführerin in dritter Generation der Familie Storck nach einer bestimmten Philosophie und inhaltlichen Ausrichtung betrieben. Ein Merkmal ist die enge Verbindung moderner Hochleistungsmedizin und alternativer Heilverfahren. Das RZMH gliedert sich in eine Akutklinik und eine Anschlussheilbehandlungs- (AHB) und Rehabilitationsklinik. Das Leistungsangebot umfasst eine ineinandergreifende Behandlungskette von der Früherkennung und Prävention über die stationäre und ambulante Versorgung bis hin zur Rehabilitation und langfristigen Nachsorge rheumatischer sowie degenerativer Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen. Ziel ist die Linderung von Beschwerden und Funktionseinschränkungen, die Verbesserung der Bewegungsfunktionen sowie die Verhinderung von Krankheitsfolgen für mehr Lebensqualität der Patienten im Alltag.



Bild: Ideal Standard

Weitere Informationen und Kontakt

www.idealstandard.de

 

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