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Reflex

01.06.2018

Druckhaltesysteme von Reflex

Die Temperaturen sind angenehm, die Heizperiode scheint in weiter Ferne. Gerade jetzt bietet sich die jährliche Wartung der Heizanlage an, damit spätestens im Herbst alles reibungslos läuft. Entscheidenden Einfluss hierauf hat die Wasserqualität als wohl wichtigstes Wärmeträgermedium. Um eine optimale Qualität des Anlagenwassers zu gewährleisten, sollte unter anderem die Druckhaltung geprüft werden. Sie ist ein elementarer Faktor für eine wirkungsvolle Verteilung von Wärme und Kälte.


Druckhaltesysteme von Reflex erfüllen wichtige Funktionen: Sie halten den Druck an jeder Stelle des Anlagensystems in zulässigen Grenzen, kompensieren Volumenschwankungen infolge von Temperaturschwankungen und gleichen systembedingte Wasserverluste aus. Darüber hinaus hat der richtige Anlagendruck auch direkte Auswirkung auf die Qualität des Wassers: Denn wird der Mindestbetriebsdruck unterschritten, kann Luft in die Anlage diffundieren. Um Luft- und Gaseinschlüsse auszuschließen und damit die zuverlässige Wärmeverteilung zu gewährleisten, empfehlen sich dynamische Druckhaltesysteme von Reflex.

„Beim Einsatz von dynamischen Druckhaltesystemen wird im Gegensatz zur statischen Druckhaltung mit einem Membrandruckausdehnungsgefäß der Systemdruck in wesentlich engeren Grenzen gehalten“, erläutert Tobias Wolff, Produktmanager bei Reflex Winkelmann. Grundsätzlich sind zwei Systeme zu unterscheiden: die kompressorgesteuerte Druckhaltung (Reflexomat) und die pumpengesteuerte Druckhaltung (Variomat). Mit Reflexomat und Variomat hat Reflex die fortschrittlichste Generation für dynamische Druckhaltung im Produktportfolio.

Beim Reflexomat wird dem Ausdehnungsvolumen des Heizungswassers ein Gaspolster entgegen gehalten. Dieses Gaspolster ist jedoch nicht – wie beim Membrandruckausdehnungsgefäß – statisch, sondern wird durch Ablassen (bei Aufheizung) und Zuführen des Gases (bei Abkühlung) innerhalb enger Druckgrenzen gehalten. Dadurch kann zum einen der Druck in einem Bereich von ±0,1 bar gehalten und zum anderen das Volumen des Ausdehnungsgefäßes nahezu vollständig genutzt werden. Wie leise der Betriebsmodus sein kann, zeigt der Reflexomat Silent, vorgestellt auf der letztjährigen ISH in Frankfurt. Bei dieser Version wird ein hocheffizienter Kompressor mit einer Zwei-Kolben-Technologie verwendet, der im niedrigeren Drehzahlbereich arbeitet und
damit leiser ist im Vergleich zur Standardausführung.


„Für komplexe Systeme mit speziellen Anforderungen an Betriebssicherheit, eine kompakte Bauform und deshalb dem Wunsch nach integrierter Entgasung bieten sich pumpengesteuerte Druckhaltestationen wie der Variomat an“, so Tobias Wolff. Beim Variomat wird das Ausdehnungsvolumen bei Aufheizung mittels eines geregelten Kugelhahnes dem System entnommen und in einen drucklosen Behälter geleitet. Durch die
Druckentspannung kann das gelöste Gas hierbei ausgasen. Bei Abkühlung wird das wieder benötigte Wasservolumen gesteuert und entgast zurück in das Heizungssystem gepumpt.


Auch hier kann der Systemdruck in einem Bereich von ±0,2 bar gehalten und nahezu das komplette Gefäßvolumen genutzt werden. Um ein Druckhaltesystem bestmöglich auszulegen, werden im Wesentlichen folgende Werte benötigt: Statischer Druck am Anschlusspunkt der Druckhaltung, komplettes Wasservolumen der Anlage, maximaler Temperaturbereich des Anlagenwassers, minimaler und maximaler Druck der Anlage und ihrer Komponenten (i.d.R. Mindestvorlaufdruck der Pumpe(n), Ansprechdruck des Sicherheitsventiles und bei Temperaturen über 100 °C der Verdampfungszuschlag). Aus diesen Werten kann mit der Auslegungssoftware Reflex Pro das Ausdehnungsvolumen und der maximale Druckbereich der Anlage berechnet werden.
Somit ist es möglich, für jegliche Anforderungen hinsichtlich der Druckhaltung passgenaue Lösungen zu ermitteln.



Weitere Informationen und Kontakt

www.reflex.de

 

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