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Hansgrohe

17.01.2018

Qualität made by Hansgrohe: Der perfekte Wasser-Sound

Akustik-Experten sind in der Automobilindustrie schon seit langem wichtige Mitglieder jedes Entwicklungsteams. Sie sorgen für den richtigen Sound des Motors oder für ein angenehm sattes Geräusch, wenn die Wagentür zufällt. Beim Schiltacher Badspezialisten Hansgrohe ist Melanie Chaloupka die perfekte Zuhörerin. „Ich trage dazu bei, dass sich das Wassererlebnis mit unseren Produkten wirklich mit allen Sinnen, also auch akustisch genießen lässt“, sagt die studierte Verfahrensingenieurin. Beim perfekten Brausenund Armaturen-Sound dürfen Wasserstrahlen weder zu laut noch mit unangenehmen Nebengeräuschen auftreten. „Das Geräuschverhalten gehört zu den inneren Werten einer Armatur oder Brause und ist Ausdruck der Produktqualität“, so Chaloupka.

Ziel ist Geräuschklasse I für alle Armaturen und Brausen
Bei der akustischen Optimierung helfen sogenannte Körperschallprüfstände. „Hier führen wir genormte Prüfungen durch, um die Zulassungen für unsere Produkte zu erhalten“, erklärt Melanie Chaloupka. Bei diesen Prüfungen geht es vor allem um Geräusche, die in angrenzenden Räumen noch zu hören sind, wenn im Bad Dusche oder Wasserhahn laufen. Je nach Lautstärke bekommt das Produkt dann eine Zertifizierung: Geräuschklasse I, II oder U (nicht klassifiziert). „Ziel ist es, alle Produkte in der Klasse I zuzulassen.“ In dieser Klasse wäre eine Brause so leise wie ein leichtes Blätterrauschen in einem Laubwald.

Neues F & E Labor mit Luftschallprüfkabine
Bei der Geräuschanalyse kommt weiteres technisches Equipment zum Einsatz wie zum Beispiel eine akustische Kamera. Seit der Eröffnung seines neuen Forschungs- und Entwicklungslabors im Frühjahr 2016 am Stammsitz in Schiltach verfügt der Schwarzwälder Badspezialist über eine eigene Luftschallprüfkabine. Ähnlich wie in einem Tonstudio oder einem schalltoten Raum wird hier mit mehreren Mikrofonen der Schalldruckpegel ermittelt. „Mit der Anlage sind wir von der angrenzenden Laborumgebung abgeschirmt und können die Produkte reproduzierbar analysieren, vergleichen und klassifizieren“, erklärt die Akustikspezialistin. Das hilft dabei, verborgene Schallquellen im Innern der Produkte aufzuspüren „Ganz im Sinne unserer Kunden nutzen wir dieses Know-how dazu, die Geometrien von Bauteilen so zu optimieren, dass der Duschgenuss nicht durch störende Geräusche beeinträchtigt wird.“

Die Geräuschprüfung in Deutschland ist gesetzlich geregelt. Für das Prüfzeichen müssen Armaturen nach Geräuschklasse I bzw. II klassifiziert sein. In Geräuschklasse I darf eine Armatur max. 20 Dezibel bei einem Druck von drei bar entwickeln. Dann ist sie auch gut für die Nutzung im Wohnungs- oder Hotelbau, Büros, Praxen, Krankenhäusern, Schulen oder ähnlichen Einrichtungen geeignet. „Die neuen akustischen Tests helfen uns dabei, das Ziel Geräuschklasse I zu erreichen“, so Chaloupka. Eine der wichtigsten Zertifizierungen stellt das DIN-DVGW-Prüfzeichen dar. Dabei prüft die DVGW CERT (Zertifizierungsstelle des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs) folgende Kriterien: Werkstoffe, Dichtigkeit, Abmessungen, hydraulisches Verhalten, mechanischer Verschleiß, Geräuschverhalten und Oberflächenbeschaffenheit. Armaturen und Brausen, die dieses Prüfsiegel tragen, beweisen ihre hohe Qualität und sorgen auch akustisch für einen ungetrübten Wassergenuss.



„Das Geräuschverhalten gehört zu den inneren Werten einer Armatur oder Brause und
ist Ausdruck der Produktqualität.“ Melanie Chaloupka, Akustikexpertin beim Schwarzwälder
Badspezialisten Hansgrohe, hört im Luftschallprüfstand des neuen Forschungslabors genau hin, um den
perfekten Wasser-Sound zu finden. Copyright: Hansgrohe

Weitere Informationen und Kontakt

www.hansgrohe.de

 

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