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Purmo

07.05.2017

Renovierungssysteme für Fußbodenheizungen mit minimaler Aufbauhöhe

 

Mit zwei neuen Renovierungssystemen klettjet R für die Verlegung im Estrich und ts14 R für den Trockenbau kommt Purmo im Mai 2017 auf den Markt. Mit diesen Systemen lassen sich Aufbauhöhen mit 35 mm inklusive Bodenbelag realisieren.

Grundlage des Nassbau-Systems klettjet R ist eine selbstklebende Dämmbahn, die der Installateur bei der Renovierung direkt auf den tragenden Untergrund klebt. Durch die 6 mm starke Schicht aus PE-Schaum ergibt sich eine Dämpfung des Trittschalls um 18 dB. Bei der Verwendung als Trägersystem wird die klettjet R Dämmbahn auf die bauseitige Dämmung geklebt. Als Heizrohr stehen die Purmo Flächenheizungsrohre PexPenta oder SKR Klettrohre 16x2 mm zur Verfügung, die mit Klettband umwickelt sind. Auch die anderen Komponenten aus dem klettjet-Programm wie Randdämmstreifen oder Fugenband können verwendet werden.

Bei der Ein-Mann-Montage drückt der Installateur die Rohre auf den Untergrund, in den sich das Klettband verkrallt. Dies ergibt eine feste und sichere aber auch leicht wieder lösbare Verbindung. So lassen sich unterschiedliche Verlegeabstände und Verlegeformen mit minimaler Montagezeit und geringem Verschnitt auch bei außergewöhnlichen Grundrissen realisieren. Nachträgliche Korrekturen sind bis zur Einbringung des Estrichs schnell und problemlos durchführbar.

Je nach Estrich und Estrichgüte ergeben sich bei der Verwendung als Renoviersystem Rohrüberdeckungen von 5 bis 20 mm. Die damit ebenfalls verbundenen geringen Speichermassen sorgen für eine geringe thermische Trägheit und somit auch für geringere Reaktionszeiten beim Heizen und Kühlen.

Die ebenfalls neue Fußbodenheizung ts14 R ist ein Trockenbausystem vor allem für die Renovierung. Die geringen Aufbauhöhen mit 35 bis 40 mm inklusive Bodenbelag machen eine Integration in nahezu jede Bodenkonstruktion möglich. Die Basis bildet die ts14 R Systmplatte aus EPS 200, auf die werkseitig ein Aluminium-Wärmeleitblech vollflächig verklebt ist. Dies ermöglicht hohe Wärmeleistungen bei gleichzeitig geringen Systemtemperaturen. Werkseitige Schneidfugen erleichtern ein Zuschneiden der Systemplatten mit handelsüblichen Messern. Ferner gibt es sogenannte Kombielemente. Sie dienen einerseits für die Bogenbereiche und andererseits als Ausgleichelement für Bereiche ohne Heizrohre.

Wo herkömmliche Nasssysteme nicht zum Einsatz kommen können, ist das ts14 R Trockensystem eine gute Alternative. Dies ist vor allem bei Renovierungen der Fall, wo die sonst üblichen Aufbauhohen von 100 bis 120 mm nicht zur Verfügung stehen, oder bei Gebäuden, die nicht die Gewichtsbelastung eines Nasssystems von rund 130 kg/m2 aufnehmen können. Ein weiterer Anwendungsfall ergibt sich aus den Zeiten für das Abbinden und Austrocknen des Estrichs. Hier sind in der Regel 2 bis 6 Wochen Wartezeit erforderlich, bevor der Bodenleger mit der Arbeit beginnen kann. Bei Fußbodenheizungen in Trockenbauweise können die Folgegewerke sofort mit ihrer Arbeit beginnen.

Bei statisch sensiblen Deckenkonstruktionen kann ein Lastverteil-Element eingesetzt werden. Dieses wird für Fliesenbeläge und für schwimmend verlegte Laminatböden eingesetzt. Die nur 5 mm dicken Elemente werden auf die ts14 R Heizelemente geklebt.

Bei Sanierungen verhindert in vielen Fällen die Bauhöhe den Einsatz von Fußbodenheizungen, obwohl sich viele Bauherren eine solche Lösung wünschen. Hier erweitern die neuen Systeme durch ihre geringen Aufbauhöhen, die knapp an das technisch mögliche Maß herangehen, die Einsatzgebiete der Flächenheizung.



Da die Fußbodenheizung ts14 R ohne Trockenestrichplatten auskommt, ergeben sich sehr niedrige Aufbauhöhen ab knapp 35 mm. Hier ist ein Bodenaufbau mit Parkett, Trittschalldämmbahn und Feuchtigkeitssperre dargestellt. Bild: Purmo

Weitere Informationen und Kontakt

www.purmo.de

 

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